FAQ Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie häufig gestellte Fragen rund um Ihre MedReflexx-Einlagen. Sollte die gewünschte Information nicht dabei sein, sprechen Sie mit Ihrem behandelnden Sensomotorik-Experten. Gern hilft Ihnen auch das Team von MedReflexx: Kontakt

MedReflexx-Einlagen kombinieren die biomechanischen Eigenschaften orthopädischer Einlagen mit der muskelaktivierenden Funktion sensomotorischer Einlagen. Die Einlagen werden, je nach Modelltyp, mit bis zu 14 Therapie-Arealen individuell dem Fuß und der Fußmuskelfunktion angepasst. Erhältlich sind die Einlagen nur bei dafür speziell ausgebildeten Ärzten.

Weitere Besonderheiten der MedReflexx-Einlagen:

  • Leicht änderbare Therapie-Areale, um ggf. die Einlage der veränderten Fußfunktion anzupassen. Dadurch lange Haltbarkeit und Kostenersparnis!
  • Dünn und flexibel: sehr gute Passform, passen in (fast) jeden Schuh.

Weitere Informationen

Störungen der Fußfunktion können aufsteigend über Muskelketten zu Beeinträchtigungen, Schmerzen oder Fehlfunktionen der Beine, der Hüften und der gesamten Wirbelsäule einschließlich des Nacken- und Kopfbereiches führen. Das erklärt, warum MedReflexx-Einlagen nicht nur bei Fußbeschwerden wirken, sondern viele Beschwerden im Bewegungsapparat (insbesondere Rückenbeschwerden) positiv beeinflussen können. Vor allem Schmerzen bei muskelbedingten Fehlfunktionen aber auch Fehlstellungen, lassen sich mit MedReflexx-Einlagen erfolgreich behandeln. Genauere Angaben finden Sie unter Indikationen.

Die Kosten der MedReflexx-Einlagen sind vom Modell abhängig (alle Preise inkl. 7% MwSt.):

Modell Preis
Standard-Einlage (3/4 lang) 244 €
Slim-Einlage (3/4 lang) 244 €
Lang-Einlage 275 €
Soft-Einlage 299 €
MedAktiv-Einlage 255 €
Kombination-Einlage 286 €

MedReflexx-Einlagen sind sehr strapazierfähig und bestehen aus qualitativ hochwertigen Materialien. Bei entsprechender Pflege der Einlagen ist eine Lebensdauer von 2-3 Jahren oder länger zu erwarten.

MedReflexx übernimmt eine Gewährleistung auf die Einlagen von einem Jahr.

Die Bestimmung der Einlagengröße richtet sich nach der Fußgröße. Denn: die Einlagen müssen in erster Linie zum Fuß passen! Die Normal- und die Slim-Einlage sind kurze Modelle, die in (fast) jeden Schuh passen, wenn Schuhe getragen werden, die auch wirklich zum Fuß passen. Bei den langen Einlagenmodellen besteht mehr Platzbedarf. Das gilt insbesondere für die Modelle Soft, Kombination und MedAktiv. Am einfachsten ist es, die Einlagen zum Schuhkauf mitzunehmen.

MedReflexx-Einlagen erhalten Sie nur bei speziell ausgebildeten Ärzten. Die spezialisierten Ärzte haben eine Zusatzausbildung, die vom Berufsverband der Orthopäden und Unfallchirurgen (BVOU) anerkannt und von allen Landesärztekammern zertifiziert ist. Die Einlagen werden von MedReflexx direkt nach den individuellen Vorgaben des Arztes gefertigt und in dessen Praxis geliefert. Sie ersparen sich also den Weg zum Orthopädietechniker oder Sanitätshaus.

Eine Liste von ausgewiesenen Experten für MedReflexx-Einlagen finden Sie hier.

In der Regel bezahlen private Krankenkassen und die Beihilfe die Einlagen von MedReflexx. Mit der Debeka, Allianz und der Halleschen Versicherung bestehen Rahmenvereinbarungen zur Kostenübernahme.

Bei gesetzlichen Kassen sieht es anders aus: diese bezahlen die MedReflexx-Einlagen in der Regel nicht. Für gesetzlich Versicherte sind die MedReflexx-Einlagen daher eine Selbstzahlerleistung.

Dennoch gibt es immer wieder Einzelfallentscheidungen von gesetzlichen Krankenkassen in denen der Gesamtbetrag oder zumindest anteilig die Kosten übernommen werden.

Sollte Ihr Arzt festgestellt haben, dass eine Therapie mit MedReflexx-Einlagen für Sie indiziert ist, können Sie hier einen Kostenvoranschlag beantragen. Wir benötigen von Ihnen zur Bearbeitung des Antrags:

  • Namen
  • Geburtsdatum
  • Adresse
  • Versicherung
  • gewünschtes Einlagenmodell
  • Zur Bestimmung der individuellen Einlagenbefüllung ist eine Untersuchung des Fußes und die Überprüfung der Fußmuskelfunktion mit isometrischen Muskeltests unerlässlich.
  • Zusätzlich ist eine Stand- und Ganganalyse zu empfehlen, insbesondere, um die Druck- und Lastverteilung der Füße im Stand und in Bewegung zu überprüfen.
  • Die Auswirkung von Fußfehlfunktionen auf die Gesamtstatik ist mit einer Oberflächenvermessung des Rückens (3D-/4D-Wirbelsäulenvermessung) gut zu veranschaulichen und kann wichtige Hinweise auf die Ursache z. B. von Rückenschmerzen geben.
  • Die Elektromyographie (EMG) ist zur Aufdeckung und Darstellung von muskulären Dysbalancen sehr hilfreich und kann auch in speziellen Fragestellungen in der Zusammenarbeit mit Zahnärzten zum Einsatz kommen.
  • Alle genannten Messmethoden sind strahlungsfrei und ermöglichen Ihrem Arzt die Zusammenhänge Ihrer Beschwerden genauer zu verstehen und darzustellen. Zusätzlich sind sie ein objektiver Nachweis des Behandlungsverlaufs und dokumentieren den Behandlungserfolg.

Weitere Informationen zu den Diagnoseverfahren

Die Therapie mit MedReflexx-Einlagen sorgt für eine Kräftigung der Fußmuskulatur und verändert die Statik des Bewegungsapparates ausgehend vom Fuß. Ebenso verändert sich das Gangbild und die Belastung der Muskeln und Gelenke. Der Umstellungsprozess dauert in der Regel einige Wochen, bis sich das neue Bewegungsmuster gefestigt hat. Damit verbunden sind Anpassungsprozesse der Muskulatur und des Bindegewebes (z. B. Faszien), die wiederum die Ansteuerung der Fußmuskeln beeinflussen können. Einige Patienten können das spüren und haben das Gefühl, die Einlage würde nicht mehr richtig „passen“, am Fuß hätte sich „etwas umgestellt“. Tatsächlich ergibt sich in vielen Fällen in der Kontrolle ein anderer Muskeltest und damit eine andere notwendige Befüllung der Therapieareale. Die Befüllung der Einlage kann direkt in der Praxis gemäß des neuen Muskeltests angepasst. Werden. Es ist kein Einschicken der Einlage oder eine Neubestellung notwendig!

Die erste Kontrolle sollte nach 8-12 Wochen erfolgen, bei Kindern eher nach 6 Wochen. Die nächsten Kontrollen können dann mit größerem Abstand erfolgen: Wir empfehlen die Sohlen zunächst nach ca. 6 Monaten und danach jährlich kontrollieren zu lassen. Selbstverständlich sollten Sie sich bei Beschwerden direkt bei Ihrem verordnenden Arzt melden und nicht erst den Termin abwarten!

Eine falsche Stimulation kann den Therapieerfolg gefährden und Schmerzen verursachen!

Die MedReflexx-Einlagen geben Ihnen auch weiterhin eine wichtige Stimulaton, die aufgrund der Bodenverhältnisse und unserer Schuhmode fehlt. Deshalb wirken sie auch präventiv und werden auch als angenehm empfunden. Daher ist das dauerhafte Tragen empfehlenswert.

Ja, Nebenwirkungen sind grundsätzlich möglich, aber sehr selten. Gefährliche Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Die häufigsten beschriebenen Nebenwirkungen sind Muskelschmerzen ähnlich einem Muskelkater oder Verspannungen in der Muskulatur. Diese können sich im Fuß selbst, aber auch im Bein, Rücken, Nacken… bemerkbar machen. Die Reaktion des Körpers auf die Einlage ist individuell sehr unterschiedlich. Für manche Patienten ist schon eine halbe Stunde auf den Einlagen zu viel, andere können damit ohne Probleme den ganzen Tag laufen.

Daher ist es erforderlich, sich zunächst an die Einlagen zu gewöhnen und insbesondere die ersten Tage nicht zu übertreiben. Tragen Sie die Einlagen zunächst nur eine Stunde und nehmen Sie diese dann wieder aus dem Schuh. Steigern Sie danach die Tragzeiten stündlich oder nach Gefühl. Nach ein bis zwei Wochen sollten Sie den ganzen Tag mit den Sohlen gehen können. Weitere, sehr selten berichtete Nebenwirkungen sind Schwindel, Sehstörungen, Gelenkblockaden.

Eltern sind häufig besorgt, weil ihr Kleinkind vermeintlich Plattfüße hat – und sie haben meistens recht. Aber: Das ist völlig normal, alle Kinder kommen plattfüßig zur Welt!

Der Kinderfuß richtet sich erst mit dem Laufen auf und die Entwicklung des Längsgewölbes kann sich schon bis jenseits des zehnten Lebensjahres hinziehen. Wichtig ist es, den Fuß in der natürlichen Entwicklung so wenig wie möglich zu behindern. Das beste Fußtraining ist Barfußlaufen auf möglichst unterschiedlichen, unebenen Böden. Damit wird die Fußmuskulatur und die sensomotorische Steuerung intensiv trainiert. Doch das heutige Schuhwerk und harte, glatte Böden (Asphalt, Beton, Parkett, …) sind Gift für die Entwicklung des Fußes. Zusätzlich bewegen sich viele Kinder immer weniger wie Studien in Kindergärten und Grundschulen belegen. Damit steigt die Zahl der Kinder, deren Füße sich nicht mehr normal aufrichten und Fußprobleme bekommen. Leider werden Kindern dann noch immer feste, stützende Einlagen verordnet. Damit wird der Fuß zwar entlastet, aber auf Dauer noch mehr geschwächt!

Wenn Kinder Einlagen benötigen, dann Modelle, die den Fuß aktiv fordern wie z. B. MedReflexx-Einlagen:

  • Über die Kräftigung der Fußmuskulatur können Knick-, Senk- und Plattfüße therapiert werden.
  • Ebenso lässt sich über die stimulierten Muskelketten Einfluss auf die Beinachsenstellung nehmen.
  • Koordinations- und Haltungsschwächen können therapiert werden.
  • Kinder, die unruhig und auffällig sind, denen die sprichwörtliche Erdung fehlt, bekommen durch die natürliche Stimulation der Einlagen ein besseres Körpergefühl.
  • Für Prävention/Vorbeugung können die Einlagen sehr gut zur besseren Körperaufrichtung/Körperhaltung eingesetzt werden.
  • Kinder mit neurologischen Erkrankungen (z. B. ICP-Kinder) zur Verbesserung der Stabilität und des Gangbildes.

Bei Kindern im Wachstum empfehlen wir die kurzen Einlagen (Modell „Normal“), da diese besser in die Schuhe passen und von der Platzierung der Therapieareale für circa drei Schuhgrößen getragen werden können. Dennoch benötigen Kinder nach ca. 1 bis 1 ½ Jahren neue Einlagen.

Zusätzlich zur Einlagentherapie sollte unbedingt gezielte Fußgymnastik kombiniert mit einer Gangschulung durchgeführt werden.

Siehe auch OrthoPress-Artikel 1/2010, 1/2014 und 2/2017

MedReflexx-Einlagen sind für Senioren besonders gut geeignet!
Je älter wir werden, desto mehr müssen wir tun, um das Leistungsvermögen zu erhalten. Auch das Gleichgewichtsvermögen wird mit dem Alter schlechter, bedingt durch einen zusätzlichen Verlust an Rezeptoren in der Haut und im Gewebe. Der Fuß ist maßgeblich an der Aufrechterhaltung des Gleichgewichts beteiligt, sowohl muskulär als auch durch die taktile Steuerung der Rezeptoren in der Fußsohle. Zusätzliche Reize durch eine stimulierende Einlage verbessern die Sensomotorik und fördern die Koordinations- und Gangsicherheit. Damit sind die Einlagen von MedReflexx (insbesondere Modell „Kombination“) ein aktiver Beitrag zur Sturzprophylaxe.

Siehe auch OrthoPress-Artikel 1/2008, 1/2013, 1/2017

Ja, mit den mitgelieferten Klettpunkten können die Einlagen auch in offenen Schuhen fixiert werden.

Sie haben mit Ihren MedReflexx-Einlagen ein Premium-Produkt erworben. Damit Sie lange davon profitieren können, bitten wir Sie, folgende Hinweise zu berücksichtigen:

  • Nehmen Sie Ihre MedReflexx-Einlagen jeden Abend aus den Schuhen, um sie zu lüften und lockern Sie die Befüllung Feld für Feld durch Aufschütteln.
  • Bei Bedarf bitte nur mit einem feuchten Tuch oder einer feinen Bürste reinigen (keine Zusätze verwenden). Waschen Sie Ihre Einlagen nicht in der Waschmaschine!
  • Die MedReflexx-Einlagen an der Luft trocknen lassen.
  • Echtledereinlagen (gold) gelegentlich mit farblosem Lederfett einreiben, damit das Leder geschmeidig bleibt.

Bitte beachten Sie:
Der hochwertige Kautschuk ist ein Naturprodukt und hitzeempfindlich. Bitte vermeiden Sie direkte Hitzequellen wie Heizung, starke Sonnenstrahlung, Trockner oder Mikrowelle. Bei Gebrauch von Reinigungssprays kann es im Einzelfall zu Abfärbungen des Obermaterials kommen.

Eine Umbefüllung der MedReflexx-Einlagen darf ausschließlich in der ärztlichen Praxis erfolgen sonst verfällt der Garantieanspruch.

Wenn die Temperaturen steigen, werden Schuhe gerne einmal ohne Socken getragen. Das ist auch mit MedReflexx-Einlagen möglich. Wir empfehlen jedoch einen Füßling aus Baumwollgewebe in der passenden Größe über die Einlagenoberfläche zu ziehen. Das schont die Einlagen und erleichtert die Pflege.